Netivis Buch ist nicht nur spannend, sondern auch informativ
Der deutsch-israelische Autor liest am kommenden Donnerstag aus seinem Roman “Gott ist schuld” im Hirschhorner Café am Rathaus
Hirschhorn. Oded Netivi hat einen großen Roman geschrieben. Nicht nur, weil er 633 Seiten umfasst, sondern weil er außergewöhnlich inhaltsreich ist. Eingewoben in die spannende Handlung erfahren wir vieles über die leidvolle Geschichte des Nahen Ostens, über die Kultur, die Religionen und die Politk dieser Region. Netivi schildert anschaulich die historischen Schauplätze seines Romans, wie in Jerusalem den Tempelberg mit dem Felsendom und der Al-Aqsa-Moschee, und die historischen unterirdischen Gänge, die in der Handlung eine besondere Rolle spielen.
Der 2011 erschienene Polit-Thriller “Gott ist schuld” spielt in der nahen Zukunft. Israel-Palästina ist inzwischen ein gemeinsamer, friedlicher Staatenbund, die Menschen atmen auf, sie hoffen auf einen bleibenden Frieden. Doch es gärt im Untergrund. Es existieren noch Gruppierungen aus der alten Zeit, denen das friedliche Miteinander ein Dorn im Auge ist. Eine dramatische Entwicklung nimmt ihren Lauf. Es geschehen Morde, die bewusst geplant und durchgeführt werden, um den alten Hass und die früheren Feindseligkeiten unter den Völkern zu schüren. Der charismatische, gut aussehende Ermittler aus Ramallah und die eigensinnige, attraktive Kommissarin aus Jerusalem arbeiten zusammen, um die furchtbaren Verbrechen aufzuklären. Im Zuge ihrer Ermittlungen bestätigt sich ihre Vermutung, dass die Morde nur das Vorspiel sind für eine bis ins kleinste Detail geplante Aktion, die die Menschen der gesamten Region ins Unglück stürzen wird. Die beiden Ermittler versuchen mit allen Mitteln, das Horrorszenario zu verhindern.
Oded Netivi, 1950 als Sohn deutsch-jüdischer Eltern in Haifa geboren, verlebte dort seine Kindheit und Jugend. Er erlebte sowohl den Aufbau der neuen israelischen Gesellschaft als auch die bewaffneten Auseinandersetzungen mit dem arabischen Nachbarn. Mit 17 Jahren erlitt er selbst durch cine Sprengstoffexplosion schwere Verletzungen und verlor ein Auge. 1969 kam er nach Deutschland und studierte in Heidelberg Psychologie und Soziologie. 1976 entschied er sich jedoch endgültig für die Kunst und richtete sich in der Heidelberger Altstadt ein Atelier ein. Netivi ist ein sehr vielseitiger Künstler. Neben Malerei. Buchillustrationen und Plastiken war er immer auch schriftstellerisch tätig. Seine Werke werden im In- und Ausland ausgestellt, seine Gedichte und Kurzgeschichten erscheinen in Anthologien und Kulturzeitschriften. “Gott ist schuld” ist sein erster Roman.
Info: Nach Lesungen in Heidelberg und Darmstadt kommt Oded Netivi auf Einladung des Café am Rathaus und der Stadtbücherei auch nach Hirschhorn. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 19. April, um 19.30 Uhr im Café. Der Eintritt ist frei, Spenden werden entgegengenommen. Aus organisatorischen Gründen bitten die Veranstalter um Anmeldung unter Telefon 0 62 72/5 13 04 79.
Quelle: RNZ
Redakteur: Infgrid Mertes
Großes Gewinnspiel zum Jahresereignis “Hirschhorn on Ice”: Aus allen Nummern der Tageskarten wird ein iPad 2 verlost – bei den 10er-Karten sogar ein iPhone 4S (SIM-lock-free).
Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine oder mehrere Tages- bzw. 10er-Karte besitzen. Dabei muss diese nicht einmal entwertet worden sein. Die Verlosung findet live auf der Bühne der Hirschhorner Eisbahn am 8.1.2012, um 16:00 Uhr statt. Sollte Ihre Tages- oder 10er-Karte ausgelost werden, können Sie den Preis gleich vor Ort in Empfang nehmen. Wenn Sie am 8. Januar des kommenden Jahres nicht in Hirschhorn sind, erfahren Sie über die Website www.hirschhorn-on-ice.de, ob Ihre Karte gezogen wurde. Sie haben dann bis zum 20.1.2012 Zeit, Ihren Gewinn gegen Vorlage der ausgelosten Eintrittskarte in Empfang zu nehmen.
Karten sind auch bei uns erhältlich. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.
Die Teilnahmebedingungen finden Sie unter http://www.hirschhorn-on-ice.de/gewinnspiel/teilnahmebedingungen. Noch ein kleiner Tipp am Rande: Je mehr Eintrittskarten Sie haben, desto größer sind Ihre Gewinnchancen…
Viel Glück!
Das Hirschhorner „Kartoffelhaus“ huldigt dem schon um 1730 am Neckar angebauten Gewächs
Hirschhorn. (hui) Ein Kartoffeldenkmal im Museum dankt Gott und Sir Francis Drake, der angeblich das Nachtschattengewächs für „Reich und Arm“ nach Europa brachte. Um 1730 wurden in Hirschhorn auf dem „gemeinen Kartoffelberg“, dem Michelberg, die ersten Knollen angebaut. Seit 1. August bereichert ein Restaurant der besonderen Art die örtliche Gastronomie-Landschaft. Im „Kartoffelhaus“ spielen die nahrhaften und gesunden Erdäpfel die erste Geige. Das ehemalige Gasthaus „ Zur Krone“ ist eine Niederlassung der Altstadt Plus GmbH, Geschäftsführerin ist Christine van den Berg. Betriebsleiter Karsten Klocke ist verantwortlich für die Führung des Hauses, für den Service und die Weiterentwicklung von Restaurant und Hotel.
Nach grundlegender Renovierung und Modernisierung präsentiert sich das Restaurant in einer gelungenen Mischung aus Tradition und Moderne. In der „Bierstube“ mit Bistroambiente (25 Plätze) laden Stammtisch und Theke zu Snacks, Pfungstädter Bieren oder Kartoffelbier ein.
Im Restaurant (60 Plätze) ist designmäßig alles vom Feinsten. Hier überwiegen die modernen Stilelemente: zwei sechs Meter lange Sitzbänke, Tische und Stühle aus Echtholz, ein Fußboden in warmem Holzdekor und zahlreiche Retro-Lampen. Die cremefarbenen Wände werden durch Elemente in Rostoptik aufgelockert und durch großformatige „Fensterbilder“ von Enno Folkerts. Hingucker an der rückwärtigen Wand sind „Living walls“ mit rankendem Efeu. An das historische Gasthaus erinnern die Deckenbalken aus Eiche und alte Sprossenfenster.

Das Team des Hirschhorner Kartoffelhauses: (v.l.) mit Betriebsleiter Karsten Klocke, Küchenchef Michael Trost und Geschäftsführerin Christine van den Berg. Foto: Huillier
Eine Hauptrolle im „Kartoffelhaus“ spielt Küchenchef Michael Trost. Er bekennt sich zu einer frischen, gesunden, vitalen, regionalen Küche und hebt natürlich die Kartoffel aufs Podest. „Alles ist hausgemacht“, versichert er, Geschmacksverstärker sind bei ihm verpönt. Er ist experimentierfreudig und spannt den Kochbogen von saisonal und regional bis mediterran und orientalisch.
Die „Kartoffelpuffer“ haben den Geschmack der Kindheit: mit dem feinen Aroma der Annabelle und Apfel-Ingwer- Kompott. Die kräftige Sorte Berber präsentiert sich schlicht als „Ofenkartoffel“ mit Kräuterquark und Salat. Eine große Auswahl fleischloser Gerichte lässt Vegetarierherzen höher schlagen, wie das „Asiatische Wokgemüse“ in einer Thai- Curry-Sauce mit Frühlingsröllchen der Sorten Berber, La Ratte und Süßkartoffel.
Krönung der Fleischeslust ist das Rumpsteak vom Weideochsen mit Kräuterkruste überbacken, mit grünem Spargel und einer lila Kartoffelzigarre. Zum Schluss „Arme Ritter“ vom Kartoffelbrot mit Vanillesauce und Schokoladeneis – und fertig ist das kleine Glück.
Eine „Bleib-gesund-Karte“ bietet acht gluten- und lactosefreie Gerichte an. Bei der wöchentlich wechselnden Mittagskarte hat der Gast die Qual der Wahl zwischen drei Menus in unterschiedlicher Preislage. Der sehr junge Service agiert freundlich und geht gerne auf Gästewünsche ein. Die Preise sind bei hoher Qualität fair kalkuliert.
Fi Info: Kartoffelhaus, Hauptstraße 35, 69434 Hirschhorn, Telefon 0 62 72-5 13 06 70, www.kartoffelhaus-hirschhorn.de, Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag 11.30 bis 22 Uhr, Freitag und Samstag 11.30 bis 24 Uhr. Warmes Essen 11.30 bis 14.30 Uhr und 18 bis 21 Uhr.
KARTOFFELREZEPT
Süßkartoffel-Ingwer-Suppe
Zutaten: 2-3 Süßkartoffeln, 1 Zwiebel, 2 El Sonnenblumenöl, 1 Stück Ingwerknolle (daumengroß), 200 ml Kokosmilch, 2 l Wasser, Salz, Pfeffer, Curry.
Zubereitung: Geschälte Süßkartoffeln, Zwiebel und Ingwer in große Würfel schneiden und im heißen Öl glasig dünsten. Mit Salz und Pfeffer und etwas Curry würzen. Mit Wasser aufgießen und etwa 40 Minuten köcheln. Suppe pürieren und durch ein Sieb passieren. Kokosmilch einrühren und kurz auf kochen lassen. hui
Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, Region Eberbach
Datum: 09.09.2011
Redakteur: Huillier
Dieses Rezept stammt von schweizer Bäuerinnen aus dem Kanton Jura.
Zutaten:
Kuchen:
- 750 g – 1 kg Kartoffeln
- Hefeteig
- 10 g Hefe
- 2,5 dl lauwarme Milch
- 1,5 TL Salz
- 1 EL Rapsöl
- 500 g Mehl
Belag:
- 0,5 l dicker Rahm
- 2-3 Eigelb
Zubereitung:
Kartoffeln in der Schale kochen, schälen und noch lauwarm mit der Röstiraffel raffeln. Hefeteig herstellen. Die geraffelten Kartoffeln in den Hefeteig einkneten, Mehl beifügen bis der Teig nicht mehr klebt. Den Teig zu tomatengrossen Kugeln (ca. 200 g) formen. Eigelb vorsichtig unter den Rahm geben. Den Teig so dünn wie möglich auswallen, Rondellen auf ein bemehltes Blech legen und etwa 2-3 Esslöffel des Belags darauf verteilen und einige Minuten bei ca. 250°C backen.
Nach unzähligen Stunden harter Arbeit, die in das Restaurant und den angeschlossenen Hotelbetrieb flossen, war es heute (am 01.08.2011) endlich soweit: Das Hirschhorner Kartoffelhaus nahm den Betrieb auf. Die Mitarbeiter waren hochmotiviert und strahlten vor Freude über die vollbrachten Anstrengungen der vergangen Tage.
Die Neugier auf die im Vorfeld versprochenen kulinarischen Köstlichkeiten waren anscheinend so groß, dass es nicht lange dauert, die ersten Gäste eintrafen. Auch wenn sich der bedeckte Himmel erst nach der Mittagsstunde aufklarte, um die für den Eröffungstag angekündigten Sonnenstrahlen auf das Hirschhorner Kartoffelhaus scheinen zu lassen, fühlten sich die Gäste merklich wohl.
Durchreisende, welche die Bundesstrasse am Neckar entlangfuhren, wurden zwangsläufig auf das Kartoffelhaus aufmerksam gemacht. Strategisch gut platziert stand auf einem Parkplatz am Neckarufer das Firmenfahrzeug als “stiller Verkäufer”.
Zeitgleich wurde auf der Website die Speisekarte freigeschaltet und konnte innerhalb der ersten Hälfte des Tages bereits 129 Zugriffe zählen. Ein gutes Zeichen dafür, wieviel Interesse die Internetbesucher am Angebot des Hirschhorner Kartoffelhaus haben.
Gleich danach in der Hitliste der beliebtesten Seiten kommt das Formular zur Tischreservierung. Die Besucher unserer Homepage schätzen die Möglichkeit, einen Tisch bei uns online zu reservieren offensichtlich sehr.
Wir sind alle gespannt, wie sich alles weiterentwickeln wir und halten Sie hier im Blog auf dem Laufenden. Abschließend noch ein paar Impressionen vom Tag der Eröffnung im Bild festgehalten:
Donnerstag feierte Investor Ralf van den Berg die Fertigstellung
Hirschhorn. (MD) Die Altstadt ist um ein gastronomisches Juwel reicher. Am Donnerstag feierte Investor Rolf van den Berg gemeinsam mit den am Bau beteiligten Handwerkern und Lieferanten die Fertigstellung der Umbaumaßnahmen am künftigen “Hirschhorner Kartoffelhaus”. Kommenden Montag ist offizielle Eröffnung des Restaurants mit angeschlossenem Hotelbetrieb.
Jahrelang stand die frühere “Krone”, mitten in der Hauptstraße gelegen, leer. ”Nach 25 Jahren hörte 1987 die letzte Pächterin hier auf. Anschließend gab’s etwa so viele Pächter, wie wir Zimmer haben”, schmunzelte Rolf van den Berg, der am Donnerstag auch Geburtstag hatte, bei der Begrüßung der Gäste. Er erwarb das Anwesen vergangenes Jahr. Dann ging’s Schlag auf Schlag. Unter der Projektleitung von Rolf Mathes wurde das traditionsreiche Gasthaus, · dessen Geschichte sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, in der Rekordzeit von zweieinhalb Monaten komplett saniert. ”Zunächst musste eine mehrere Tage dauernde Grundreinigung vorgenommen werden, erläuterte Mathes. Dann wurden die Räume entkernt. Leitungen und Rohre wurden neu verlegt, die Wände frisch verputzt und gestrichen und ein vollkommen neuer Boden eingebaut. Komplett neu möbliert wurden die Gasträume. Im vorderen Teil des Untergeschosses entstand ein gemütlicher Gastraum mit Stammtisch und Thekenplätzen. Dahinter befindet sich ein großzügiger Restaurantraum. Insgesamt bietet das “Kartoffelhaus” 80 Gästen Plätze. In den Sommermonaten soll auch an Außenplätzen vor dem Lokal bewirtet werden. Vollkommen neu ausgestattet wurde auch die Küche. Modernste Lüftungstechnik dort und in den Gasträumen sorgt dafür, dass niemandem in dem Haus Gerüche in die Nase wehen. In der Küche hat ein erfahrener Küchenchef, der bislang in einem Wellness-Hotel in der Gegend tätig war, seinen Wirkungsbereich.
Zwölf moderne Fremdenzimmer mit 24 Betten befinden sich in den Obergeschossen. Alle verfügen über Dusche und WC, und eine “Business-Ausstattung” mit Flachbildschirmen und WLAN-Anschluss. In den Obergeschossen wurden Böden mit besonderem Trittschallschutz verlegt. Die Möblierung der Zimmer wurde nach eigenen Entwürfen angefertigt und ist in Olivetönen gehalten. Zwei der Zimmer wird die Hirschhorner Schlafschule unter Leitung von Gerd Wachter für ihre Seminargäste nutzen.
“Sowohl die Gastronomie als auch die Zimmer sollen bezahlbar sein”, erklärte Betriebsleiter Karsten Klocke, der Jahrzehnte lang deutschlandweit Erfahrung sammeln konnte, das Konzept des wiedererstandenen Lokals. Für Gäste jeden Alters, die miteinander ins Gespräch kommen wollen, sei die Bierstube mit Bistro-Ambiente im vorderen Lokalbereich gedacht. Deswegen habe man den ovalen Stammtisch und die Barhocker am Tresen angeschafft. Verschiedene Fassbiere, erlesene Weine und jede Menge alkoholfreie Getränke stehen dabei zur Auswahl. Bei den Speisen stehe die Kartoffel ”zwar nicht im Vordergrund, aber im Mittelpunkt”, betonte der Gastronomiefachmann. So wolle man auch saisonale Kartoffelgerichte anbieten. Rund um die tolle Knolle mit ihren vielfältigen Variationsmöglichkeiten informiert der ”Hirschhorner Kartoffelkurier”, der monatlich neu aufgelegt wird. Ausgabe Nummer eins war als Platz-Set für die Gäste am Donnerstag auf den Tischen zu finden. Ein eigens geschultes Team von zwölf Mitarbeitern soll dafür sorgen, dass sich die Gäste im neuen Kartoffelhaus
wohl fühlen.
Im Winterhalbjahr soll dann das Dachgeschoss zu Seminarräumen ausgebaut werden. Auch die Außenarbeiten an der Fassade sollen dann ihren letzten Schliff erhalten.
Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, Region Eberbach
Datum: 30.07.2011
Redakteur: M. Dechner

Dieses Rezept stamm von schweizer Bäuerinnen aus dem Kanton Uri.
Zutaten:
- 800 g Kartoffeln, ideal Charlotte
- Butter
- 2 dl Kaffeerahm oder Rahm
- Salz
- Paprika
- Streuwürze
Zubereitung:
Rohe Kartoffeln schälen, in Streifen schneiden und auf einem mit Butter ausgestrichenen Blech verteilen. Kaffeerahm oder Rahm über die Kartoffeln giessen und mit Salz, Paprika und Streuwürze würzen. Im vorgeheizten Ofen bei 180° C 30 Minuten backen. Diese Kartoffeln passen gut zu allen gegrillten Fleischgerichten.